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Finanzen

Altersvorsorge: Die fünf Fehler, die fast jeder über 50 macht

Ein Finanzberater packt aus — was Banken Ihnen verschweigen.

Christian Wagner · 24. April 2026 · 9 Min.

Altersvorsorge: Die fünf Fehler, die fast jeder über 50 macht

Wer in Deutschland zwischen 50 und 65 ist, hat im Schnitt noch 17 Jahre Zeit, das eigene Vermögen für den Ruhestand zu strukturieren. Klingt viel. Ist es nicht — vor allem, wenn man die fünf Klassiker-Fehler macht, die laut einer Auswertung der Verbraucherzentrale 73 % aller Sparer betreffen.

Wir haben für diese Recherche mit drei unabhängigen Honorarberatern gesprochen, die Vermögen zwischen 250.000 und 4 Mio. Euro betreuen. Ihre Bilanz nach jeweils mehr als 20 Jahren im Geschäft: „Es sind selten die spektakulären Fehler, die Vermögen vernichten. Es sind die fünf langweiligen, die niemand auf dem Schirm hat."

Einer dieser Fehler: die fast religiöse Treue zur eigenen Hausbank. „Ich sehe regelmäßig Depots, in denen Produkte liegen, die in keinem objektiven Vergleich auf den vorderen Plätzen wären", sagt einer unserer Berater. „Niemand würde sie kaufen, wenn er sie heute neu auswählen müsste. Aber niemand verkauft sie auch."

Hinzu kommt der oft unterschätzte Inflationseffekt: Wer 250.000 Euro auf einem mittelmäßig verzinsten Konto liegen lässt, verliert bei einer realistischen Inflationsrate über zehn Jahre einen Betrag, der dem Wert eines kompakten Mittelklassewagens pro Jahr entspricht.

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