DAX auf Rekordhoch — und genau jetzt wird es gefährlich
Die fünf Signale, die selbst optimistische Analysten nervös machen.

Der DAX hat in dieser Woche zum dritten Mal in Folge ein Allzeithoch markiert. Die Schlagzeilen jubeln. Doch hinter den Kulissen mehren sich die Warnsignale — und ausgerechnet einige der bisher größten Bullen ziehen leise Geld vom Tisch. Eine ShadeDrift-Recherche in fünf großen deutschen Vermögensverwaltungen zeigt ein deutlich anderes Bild als das offizielle Sprechen vor den Kameras.
Die Markttechnik wirkt überdehnt. Die Marktbreite — also wie viele Aktien tatsächlich am Anstieg beteiligt sind — verschlechtert sich seit acht Wochen. Volatilitätsindizes sind auf historisch niedrigen Niveaus, was Profis traditionell als Warnzeichen interpretieren. Und die Insider-Verkäufe großer DAX-Vorstände haben in den letzten 30 Tagen ein Rekordniveau erreicht.
„Ich sage nicht, dass morgen der Crash kommt", sagt einer unserer Gesprächspartner, leitender Stratege einer Frankfurter Bank, der anonym bleiben möchte. „Aber wer 2026 mit der gleichen Risikoallokation wie 2024 unterwegs ist, hat den Markt nicht verstanden."
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